Goldene Tempel und Gastfreundlichkeit

Unser Abstecher nach Punjab

Nach einer gemütlichen und doch interessanten Woche in Delhi machten wir beide uns ein klein wenig widerwillig auf in den noch nordischeren Norden. Es ist ja doch immer das Gleiche: hat man erst mal ein Heim gefunden, ist es immer schwierig, es wieder zu verlassen. Aber meistens lohnt es sich dann doch. Auch in diesem Fall. Nachdem wir amüsiert von der Sicherheit der Gepäckablage aus das Gezeter im vollen Zug für neun Stunden beobachtet hatten, kamen wir in Amritsar an.

Hier wartet eine neue Erfahrung: das erste Mal Couchsurfen in Indien. Waren wir damit zuerst skeptisch und blieben eher in Gasthäusern, so trauten wir uns nun hier. Und wurden nicht enttäuscht: eine Familie nahm uns auf, die hier am Rande der Stadt ein recht riesiges Haus in einer "gated community" hat. Wir haben ein eigenes Zimmer mit Bad und bekommen sogar regionales Essen gekocht. Als Anuj das hörte, war er ziemlich verwirrt und fragte mehrmals nach, ob wir nicht dochGeld bezahlten. Nein. Wir leben hier einfach, weil es so großartige Leute gibt, die das, was sie haben, teilen. Und in den letzten fünf Jahren waren schon mehr als hundert Leute hier...

 

 

 

 

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