Ach, ach, ach

... du liebes bisschen. So was nennt man Diskonnektivität

Für ein paar Minuten zittern meine Hände, ich umarme Anne-Laure und sage es allen, die in Hörweite sind. Eine seltsame Mischung aus hier und dort, Aufregung auf beiden Seiten, jaja, wir müssen doch nach Zügen suchen, weil das hier so verdammt schwierig ist und dann dieser Gedanke, der irgendwo darüber schwebt und es doch nur zeitweise in meinen Kopf schafft.

So unreal es auch wirkt, es scheint wahr zu sein. Wenn ich der Mail glaube, die ich eben gerade, um elf Uhr abends, nach einem langen Tag im lauten Hyderabad, gelesen habe, dann ist es so.

 

Ich habe einen Platz in der Universität of Oxford für 2014, Philosophie und Linguistik, am Worcester-College.

 

Mir fällt es schwer, diese womögliche Zukunft vor mir zu sehen. Wo doch drei Monate Indien lange klingen! Aber sie gefällt mir. Wow.

Ich brauche nur noch einen Sprachnachweis bis zum Juli und dann wird aus dem konditionellen Angebot ein fester Platz. Wow.

 

Und morgen nehmen wir den Zug nach Goa. Strand, Sonne, Südindien.

Vielleicht ist jetzt Zeit, nicht mehr nachzudenken.

 

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Elli (Samstag, 11 Januar 2014 14:58)

    Glückwunsch zu deinem Studienplatz :D
    Ich wusste, dass du es schaffst :)

  • #2

    ronja-en-france (Montag, 13 Januar 2014 11:12)

    :-)