Update : Neuigkeiten, aber keine Bilder...

Na dann... beehre ich euch auch mal wieder mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

 

Für mich läuft wie immer alles zum Besten, auch wenn ich mich in diesem Sinne auf die Theorie eines gewissen Yves-Alexandre Thalmann berufe ("Les Gens heureux ne s'inquiètent pas si c'est vrai, ils se racontent de belles histoires", Albin Michel, 2010 - Die Leute, die glücklich sind, machen sich keine Gedanken darüber, ob es wahr ist - sie erzählen sich schöne Geschichten.)

 

Wie dem auch sei, die größten Ärgernisse der letzten Tage kann man damit zusammenfassen, dass über uns eine allgegenwärtige Krankheitswelle hinweggeschwappt ist (Clémentine ist immer noch nicht davon genesen) und Jimdo mich mit dem Hochladen von Dokumenten bitter enttäuscht. Denn schon Fotos brauchen ewig - von Videos ganz zu schweigen, die funktionieren nämlich gar nicht.

 

Allerdings bin ich fleißig am Arbeiten, wenn auch anderweitig als an meinem Blog. Immerhin verbessere ich meine Redaktionsfähigkeit (das hat nichts mit Reaktion zu tun) - ich bin nämlich gerade mitten in der Recherche für ein fünfseitiges Dossier über die Sagrada Famìlia in Barcelona. In dieser Aufgabe gehe ich voll auf, auch wenn ich bisher noch gar nicht mit dem eigentlichen Artikel angefangen habe (immerhin ist die Recherche - wie so oft betont - der wichtigste Teil eines Artikels).

 

Außerdem haben wir die Nachricht erhalten, dass die indische Botschaft in Paris mein Visum abgeschickt hat. Dieses letzte Hindernis auf dem Weg ins Abenteuer n°2 dürfte somit auch bald behoben sein.

Start ist in genau einem Monat am Flughafen Charles de Gaulle in Paris. Dieser Start wird gleichzeitig auch ein Ende bedeuten, weil mit dem Beginn der Ferien meine Zeit hier zu Ende ist.

Ich denke oft daran, wie seltsam es ist, dass hier jetzt auch eine Art Zuhause für mich entstanden ist und wie merkwürdig es sein wird, das zu verlassen. Das ist wie zwei Fotos, die sich überlagern; im Moment ist mein Leben hier aktueller, die Farben treten klar hervor und das Bild ist gestochen scharf. Mein Leben, wie ich es davor immer hatte, ist dahinter, ein wenig verschwommen, aber tiefer verankert.

Ich frage mich, was aus dem Jetzt in der Zukunft wird - wo dieses Bild hinwandern wird.

 

Nur noch vier Wochen, bis es los geht.

Und im Gegenzug noch sechs Wochen, bis es vorbei ist. Anders gesagt, sechs Wochen, bis wieder etwas Neues beginnt.

Man könnte sagen, dass das Leben eine Folge von Enden ist, aber weil nach einem Ende gezwungenermaßen etwas Neues beginnen muss, kann man es auch anders herum sehen : Das Leben ist nichts als eine Aneinanderkettung von Anfängen - und somit neuen Chancen.

 

In Französisch sind wir gerade dabei, über Voltaires Philosophie zu sprechen. Trifft sich gut, da ich somit zumindest das Gedankengut des Namensgebers meines lieben Programms näher kennenlernen kann. (Des Voltaire-Programms).

 

Warum er Optimismus für hoffnungslos hielt, erfahrt ihr ein anderes Mal.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Charly (Dienstag, 01 Februar 2011 17:22)

    Hey!!!! Sooo bald schon...wow. Ich bin gestern aus Toulon zurückgekommen und habe die Schule echt nicht vermisst, wie ich heute morgen feststellen drufte :)
    Wie schon einmal gefragt, würdest du mir eine Kali-Figur aus Indien mitbringen? Weil das meine Lieblingsgöttin im Hinduismus ist :)
    Wie auch immer
    Nur noch 6 Wochen...Ich habe auch ein mulmiges Gefühl. Wie wird es sein. Wie wird die neue Ronja sein? Auch ich habe mich verändert...Wie wird das neue Ich sein ...
    Ich habe etwas Angst :) Aber ich gehe meinen Weg ohne groß zu zögern und ich hoffe unsere Wege treffen sich und wir laufen gemeinsam weiter :D
    Aller liebste Grüße
    Hab dich lieb <3
    Charly